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Zur Katalog-Suche Sie sind hier: Startseite Über uns Gebäude und KongresszentrumGebäude und KongresszentrumAbstrakte Skizze mit Hochhäusern der Straße des 18. Oktober, Magazintum, Bestandsgebäude und Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

Abstrakte Skizze mit Hochhäusern der Straße des 18. Oktober, Magazintum, Bestandsgebäude und Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig Skizze: Gabriele Glöckler

Inhalt Deutscher Platz 1, Leip­zig Adicke­sal­lee 1, Frankfurt am Main Ler­nen Sie un­se­re Häu­ser ken­nen! Kongress­zentrum in Frankfurt am Main – Räu­me mie­ten

Die Deutsche Nationalbibliothek ist heute an zwei Orten präsent: in Leipzig und in Frankfurt am Main. Das Stammhaus in Leipzig wurde 1912 gegründet, vier Jahre später wurde das Bibliotheksgebäude am Deutschen Platz eröffnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg, als Folge der deutschen Teilung, kam 1946 die Bibliothek in Frankfurt am Main hinzu. Während in Leipzig das Originalgebäude bis heute vier Erweiterungen erhalten hat, sind die Frankfurter seit ihrer Gründung zweimal umgezogen. Im Leipziger Haus kann man deshalb einer Architektur aus verschiedenen Zeiten und Stilepochen begegnen. In Frankfurt am Main dagegen spricht das 1997 fertiggestellte heutige Gebäude eine einheitliche Formensprache.

Deutscher Platz 1, LeipzigFassade der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig. Links der vierte Erweiterungsbau, im Hintergrund der Bücherturm, rechts anschließend der historische Gründungsbau

1916 war der Gründungsbau der „Deutschen Bücherei“ fertiggestellt. Finanziert wurden Bau und Ausstattung vom Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, dem Königreich Sachsen und von der Stadt Leipzig. Stiftungen aus institutionellen und privaten Mitteln ermöglichten die künstlerische Ausschmückung. Die Stadt Leipzig stellte das heutige Grundstück am Deutschen Platz zur Verfügung, der nach der „Deutschen Bücherei“ benannt wurde. Schon damals ging man davon aus, dass die Bibliothek alle 20 Jahre einer baulichen Vergrößerung bedarf.

„Es war eine wichtige und schwierige Bedingung für den Entwurf, dass [...] alle weiteren Bauabschnitte sich bequem anfügen lassen müssten, ohne dass der Gesamtorganismus und die äußere Erscheinung dadurch beeinträchtigt würden. ... Nach vorläufiger Annahme wird die gesamte Bauanlage erst nach etwa 200 Jahren vollendet werden.“ Karl Julius Baer, 1925

Die Formensprache des heutigen Gebäudes wuchs aus den Stilepochen der fünf Bauabschnitte: vom Historismus der Gründerzeit über die Neue Sachlichkeit, die gradlinigen Schnitte der DDR -Moderne und den Zweckbau des Bücherturms bis zur Reform-Architektur der Gegenwart.

BaugeschichteSchwarzweißaufnahme des Gründungsbaus der Deutschen Bücherei Leipzig aus dem Jahr 1916

Schwarzweißaufnahme des Gründungsbaus der Deutschen Bücherei Leipzig aus dem Jahr 1916 Foto: Kirstein

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Gründungsbau 1914-1916

Schwarzweißaufnahme des Gründungsbaus der Deutschen Bücherei Leipzig aus dem Jahr 1916 Foto: Kirstein

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Gründungsbau 1914-1916

Die LesesäleLesesaal mit Benutzerinnen und Benutzern in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

In Leipzig stehen Ihnen in acht Lesesälen mehr als 560 Arbeitsplätze zur Verfügung. Die Lesesäle spiegeln in ihrer Architektur die Stilepochen der Zeiten wider, in denen sie errichtet wurden. In den Lesesälen können Sie 60.000 Bände mit fachspezifischer Ausrichtung direkt einsehen. Neben Gruppenarbeitsplätzen stehen Ihnen Arbeitsplätze für die Nutzung von elektronischen Medien, Musikalien und Tonträgern zur Verfügung.

Zur Benutzung Die MagazineElektrische Fahrregalanlage mit Tonträgern im Magazin der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

Die Magazinfläche in Leipzig beträgt insgesamt 48.500 Quadratmeter und verteilt sich auf den vierten Erweiterungsbau, den Bücherturm und Bereiche im Gründungsgebäude. Auf 214 Kilometern Regalböden lagern rund 18,9 Millionen Medien. Jährlich kommen rund 3,9 Kilometer dazu. Im jüngsten Erweiterungsbau lagern in elektrischen Fahrregalanlagen unter anderem Zeitschriftenbände und Tonträger unter optimalen Bedingungen: Ohne Tageslicht, bei 18 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchte von 50 Prozent, beziehungsweise 30 Prozent im Tonträgermagazin.

Virtueller Rundgang

Nehmen Sie sich so viel Zeit wie Sie wollen. Auf dem virtuellen 360° Rundgang bestimmen Sie, wie Sie durch die Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig laufen und was Sie erkunden wollen. Beginnen Sie im Großen Lesesaal und entdecken Sie nach Belieben unsere weiteren Lesesäle. (Umsetzung: www.ddd.immo , urheberrechtlich geschützt)

Adickesallee 1, Frankfurt am MainGebäude der Deutschen Nationalbibliothek an der Adickesallee in Frankfurt am Main. im Vordergrund eine mäandernde Backsteinmauer

Am 14. Mai 1997 wird das Gebäude im Frankfurter Nordend offiziell eingeweiht. Das Stuttgarter Architekturbüro Arat-Kaiser-Kaiser hatte bereits 1984 nach einem Architekturwettbewerb den Zuschlag erhalten. Doch die Umbrüche in der Arbeitswelt durch die damals neuen digitalen Technologien sowie die Veränderungen durch die Wiedervereinigung verzögerten die Planungsphase. Der in den Jahren 1992–1996 entstandene Komplex beeindruckt durch seine Transparenz, Klarheit und Funktionalität. Vier Materialien bestimmen das Bild: Sichtbeton, Stahl, Glas und heller kanadischer Ahorn.

LesesäleLesesaal mit Bibliothekstischen, Regalen mit Büchern und Benutzerinnen und Benutzern an einem sonnigen Tag.

Die Lesesäle mit über 300 Arbeitsplätzen erstrecken sich offen über drei Ebenen. Durch die große Fensterfront zum Garten hin fällt viel Tageslicht auf alle Ebenen. Eine Handbibliothek mit 27.000 Bänden steht Ihnen frei zugänglich zur Verfügung sowie die jeweils aktuellsten sechs Jahrgänge von rund 850 Zeitschriften aus allen Wissensgebieten. Zur Benutzung

MagazineBlaue, verschiebbare Regalsegmente mit Büchern gefüllt im fensterlosen Magazin der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main

Die Magazinfläche in Frankfurt am Main beträgt insgesamt 30.800 Quadratmeter und verteilt sich auf drei fußballfeldgroße unterirdische Geschosse. Auf 179 Kilometern Regalböden lagern rund 12,3 Millionen Medien und jedes Jahr kommen etwa drei Kilometer dazu. Die Medien lagern bei optimalen Bedingungen, ohne Tageslicht, bei 18 Grad Celsius und 50 Prozent relativer Luftfeuchte.

Kunst am Bau

Im Rahmen der Förderung von „Kunst am Bau“ erhielt die Bibliothek hochrangige Werke deutscher und internationaler Künstlerinnen und Künstler: Hat man das Gelände durch die Backsteintore von Per Kirkeby betreten, trifft man in der Eingangsrotunde auf die Skulptur „Armalamor“ von Georg Baselitz. Im Treppenhaus zur Tiefgarage sehen Sie die Installation „Flügel“ von Ilya Kabakov. Beim Besuch der Cafeteria oder des Veranstaltungssaals können Sie Porträts berühmter Bibliotheken der Fotografin Candida Höfer entdecken. Eine Skulpturengruppe von Tobias Rehberger und die Arbeit „Heimkehr der Erinnerung. Fragen für Walter Benjamin“ von Jochen Gerz sind im Dienstbereich aufgestellt. Alle Werke, auch die im Dienstbereich, können Sie bei den regelmäßig angebotenen öffentlichen Führungen besichtigen. Ausführliche Informationen bietet die reich bebilderte Publikation „Zugabe. Kunst in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main“

Blick vom Bibliotheksgebäude auf die mäandernde Backsteinmauer vor der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main

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Per Kirkebys durchlässige, mäandernde Backsteinmauer bildet vor dem Bibliotheksgebäude einen Platz und schirmt es von der Hektik der umliegenden Straßen ab. Ihre offenen Durchblicke und geschlossenen Flächen schaffen eine Grenze zwischen den Ablenkungen des Alltags und der Konzentration im Lesesaal.

Blick vom Bibliotheksgebäude auf die mäandernde Backsteinmauer vor der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main

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Per Kirkebys durchlässige, mäandernde Backsteinmauer bildet vor dem Bibliotheksgebäude einen Platz und schirmt es von der Hektik der umliegenden Straßen ab. Ihre offenen Durchblicke und geschlossenen Flächen schaffen eine Grenze zwischen den Ablenkungen des Alltags und der Konzentration im Lesesaal.

Frühere StandorteRothschildsche Bibliothek am Untermainkai 15 in Frankfurt am Main. Schwarzweißaufnahme um 1946

Die Deutsche Bibliothek nimmt 1946 ihre Arbeit im Tabakzimmer der ehemaligen Rothschildschen Bibliothek am Untermainkai 15 auf. Das Gebäude beherbergt damals auch die ausgebombte Stadt- und Universitätsbibliothek. Der Stadtbaumeister Johann Friedrich Christian Hess hatte es 1820/21 im klassizistischen Stil errichtet. Ab 1846 war es das Privathaus der Frankfurter Familie Rothschild, die zu den einflussreichsten Bankiers Europas gehörte. Heute befindet sich dort das Jüdische Museum Frankfurt am Main.

Gebäude der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main an der Zeppelinallee 4-8 in einer Aufnahme aus dem Jahr 1959

1959 kann die Bibliothek in einen eigens für sie errichteten Neubau an der Zeppelinallee im Frankfurter Westend umziehen. Nach Entwürfen des Architekten Hermann Mäckler war ein Komplex im Stil der Nachkriegsmoderne entstanden: Einem 43 Meter hohen Magazinturm ist ein flacher Verwaltungsbau mit verglaster Eingangsfront vorgelagert. Später kommt ein zweiter Magazinturm mit 53 Metern Höhe hinzu. Dennoch sind Anfang der 1980er-Jahre die Kapazitäten erschöpft: Große Teile des Bestandes müssen auf mehrere Ausweichmagazine in der Stadt verteilt werden. Nach dem Umzug im Jahr 1997 an den heutigen Standort wird das Gebäude abgerissen. Zum Architekturführer

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Kongresszentrum in Frankfurt am Main – Räume mieten Kongresszentrum der Deutschen Nationalbibliothek an der Frankfurter Adickesallee. Betonkubus mit Glasfront und Bäumen, seitlich die mäandernde Backsteinmauer von Per Kirkeby

Unser Kongresszentrum in Frankfurt am Main bietet ein besonderes Ambiente für Veranstaltungen aller Art wie zum Beispiel Empfänge, wissenschaftliche Symposien, Fachtagungen, Hauptversammlungen, Pressekonferenzen und Lesungen.

Es umfasst einen Vortragssaal, einen Tagungsraum und ein Foyer. Für außergewöhnliche Anlässe bieten wir auf Anfrage auch den Sitzungssaal der Generaldirektion mit Blick auf die Frankfurter Skyline an. Alle Räumlichkeiten sind barrierefrei zu erreichen und können auch außerhalb der Öffnungszeiten der Bibliothek gemietet werden (außer an Sonn- und Feiertagen).

Sie möchten einen unserer Räume mieten oder haben Fragen zu unserem Kongresszentrum?

Wenden Sie sich dafür gerne an Tobias Schmidt: kongresszentrum@dnb.de

Alle Informationen zu den Kosten finden Sie in unserer Preisliste: Kongresszentrum der Deutschen Nationalbibliothek – Informationen und Preisliste 127kB, PDF - Datei ist barrierefrei⁄barrierearm

In der hauseigenen Tiefgarage stehen für Gäste kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Für die kulinarische Verpflegung Ihrer Veranstaltung macht Ihnen unser Restaurant Rob's Kulinarium gerne ein Angebot: betriebsrestaurant-dnb@gmx.de

Das Restaurant sowie die Cafeteria können Sie zu den folgenden Öffnungszeiten besuchen: Restaurant: Montag bis Freitag 8–14:30 Uhr

Unsere Räume im ÜberblickVortragssaalBlick von der Bühne mit Vorstandstisch und Rednerpult in den reihenbestuhlten Vortragssaal der Deutschen Nationalbibliothek. Regie und bestuhlte Galerie im Hintergrund Blick von der Bühne mit Vorstandstisch und Rednerpult in den reihenbestuhlten Vortragssaal der Deutschen Nationalbibliothek. Regie und bestuhlte Galerie im Hintergrund

Der Vortragssaal mit 351 Quadratmeter Grundfläche bietet Platz für bis zu 325 Personen, weitere 50 Sitzplätze befinden sich auf der Empore. Sie können zwischen einer Reihenbestuhlung oder einer parlamentarischen Bestuhlung wählen. Durch seine besondere Akustikdecke eignet sich der Vortragssaal hervorragend für Musikveranstaltungen. Er ist mit moderner Konferenztechnik ausgestattet.

TagungsraumOvaler, schwarzer Tisch mit 16 Stühlen, seitlich große Fensterfront, an der gegenüberliegenden Wand Porträts früherer Generaldirektoren der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt  Ovaler, schwarzer Tisch mit 16 Stühlen, seitlich große Fensterfront, an der gegenüberliegenden Wand Porträts früherer Generaldirektoren der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt

Der 53 Quadratmeter große Tagungsraum eignet sich besonders für Tagungen, Sitzungen oder Pressekonferenzen mit bis zu 18 Personen. Die 18 Eames-Sessel und der mit schwarzem Leder bezogene Konferenztisch bieten ein außergewöhnliches Ambiente. In unmittelbarer Nähe des Vortragssaales bietet der Tagungsraum ein ideales Forum für veranstaltungsbegleitende Aktivitäten.

FoyerStehtische mit weißen Hussen und Blumen im Foyer des Kongresszentrum  der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main Stehtische mit weißen Hussen und Blumen im Foyer des Kongresszentrum  der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main

Das 285 Quadratmeter große Foyer eignet sich wegen seiner offen gestalteten Architektur für Empfänge und Abendveranstaltungen ebenso wie für Film- und Fotoaufnahmen. Vom Foyer aus haben Sie einen direkten Blick auf den Vorplatz der Bibliothek und auf die Eingangshalle mit der Skulptur „Armalamor“ des Künstlers Georg Baselitz.

Sitzungssaal der GeneraldirektionKreisförmiger Tisch mit Steintischplatte inmitten eines Dachgeschossraumes mit drei vollverglasten Seiten. Um den Tisch 24 Stühle, im Hintergrund die Skyline Frankfurts und eine Dachterrasse Kreisförmiger Tisch mit Steintischplatte inmitten eines Dachgeschossraumes mit drei vollverglasten Seiten. Um den Tisch 24 Stühle, im Hintergrund die Skyline Frankfurts und eine Dachterrasse

Der repräsentative Sitzungssaal bietet mit seinen dreiseitig verglasten Fronten einen beeindruckenden Blick über die Dächer von Frankfurt am Main bis zum Taunus. Diese Aussicht schafft vor allem in den Abendstunden ein besonderes Ambiente für Ihre Veranstaltung. Der aus Basalt bestehende runde Konferenztisch bietet Platz für 24 Personen.

Letzte Änderung: 14.10.2020
Kontakt: kongresszentrum@dnb.de

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