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Blankenstein (Hattingen) – Wikipedia Blankenstein (Hattingen)aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Blankenstein (Hattingen)
Stadt Hattingen
Koordinaten: 51° 24′ 23″  N , 7° 13′ 39″  O
Einwohner : 2743  (31. Dez. 2014)
Eingemeindung : 1. Januar 1970
Postleitzahl : 45527
Vorwahl : 02324

Lage von Blankenstein (Hattingen) in Nordrhein-Westfalen

Blick auf das Dorf Blankenstein

Blankenstein , früher Blankenstein/Ruhr , ist eine ehemalige Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis und heute ein Stadtteil von Hattingen in Nordrhein-Westfalen mit 2743 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2014). Der Ort liegt unmittelbar am Südufer der Ruhr , gegenüber der Stadt Bochum .

InhaltsverzeichnisGeschichte[ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

Der Ort geht auf die Gründung der Burg Blankenstein durch Graf Adolf I. von der Mark im Jahre 1227 zurück. Vor der Burg wurde ein Ort gegründet, der in den Folgejahren aufblühte. 1355 bestätigte Graf Engelbert III. von der Mark die Freiheiten Blankensteins. 1554 war Blankenstein sogar Mitglied der Hanse . 1594 erhielten die Blankensteiner von Johann Wilhelm von Kleve das Recht, drei Jahrmärkte abzuhalten. Um 1607 entstand die protestantische Gemeinde. Im Jahre 1434 fand erstmals die Pfingstkirmes statt.

Bereits 1614 wurde die Burg durch spanische Truppen besetzt. Es folgte der Dreißigjährige Krieg bis 1648. Johann Georg von Syberg ließ die Burg 1662 abreißen, was für den Ort Folgen hatte, stellte sie doch auch einen wichtigen Arbeitgeber dar. Am Pfingstmontag 1665 brach schließlich ein Feuer aus, das fast den ganzen Ort vernichtete.

Etwa um 1765 entstand die Evangelische Kirche Blankenstein . Die römisch-katholische Kirche St. Johannes Baptist entstand von 1794 bis 1801 auf dem Marktplatz an der Stelle des alten Rathauses.

Der Bergbau, Eisenverarbeitung und die Textilindustrie verhalfen Blankenstein zu einem neuen Aufschwung. Die Halbach-Hämmer wurden 1804 von Johann Arnold Halbach errichtet. Die Tuchweberei der Familie Gethmann entwickelte sich ab dem 18. Jahrhundert zu einem wichtigen Arbeitgeber. Der Kommerzienrat Carl Friedrich Gethmann ließ in einer Werft an der Ruhr Ruhraaken bauen, mit denen insbesondere auch Kohle transportiert wurde. 1806 legte er den bis heute bestehenden Gethmannschen Garten an. Die Familie war auch Mäzen der katholischen Kirche, die 1810 fertiggestellt war. 1848 gründete Heinrich Puth die Seilwerke Puth . Die Seile wurden im Bergbau benötigt.

Der Preußische Landrat Pilgrim ließ sich überzeugen, die Chaussee Hattingen–Blankenstein– Steinenhaus bauen zu lassen. Sie wurde 1865 eröffnet. Im Jahre 1874 folgte die Ruhrtal-Bahn . Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Blankenstein wurde am 2. Mai 1883 gegründet. 1884 wurde das St. Elisabeth-Krankenhaus, Vorläufer der Klinik Blankenstein , eröffnet.

Der Ort entwickelte eine gute Gastronomie in der Burg und im Umfeld, begünstigt durch die gute Verkehrsanbindung. Der Fremdenverkehr blieb für den Ort lange Zeit wichtig.

Historische Ansichtskarte

Freiheit um Burg Blankenstein

Blick auf die Burg

Blick auf die Burg von der Ruhr

Ende des 19. Jahrhunderts zählten zum Amt Blankenstein die Gemeinden Blankenstein, Welper , Holthausen , Buchholz , Stiepel und Sprockhövel . Am 1. April 1966 wurden die Gemeinden Buchholz, Holthausen und Welper in die Stadt Blankenstein eingemeindet. Blankenstein erhielt die Stadtrechte.

Am 1. Januar 1970 wurde die Stadt Blankenstein per Gesetz zur Neugliederung des Ennepe-Ruhr-Kreises in die Stadt Hattingen eingemeindet. Der Ortsteil Buchholz wurde in die Stadt Herbede eingegliedert.

1970 wurde der Sportverein TuS Blankenstein gegründet, der die Sparten Turnen, Gymnastik, Handball und Fußball anbietet.

2001 wurde in Blankenstein das Hattinger Stadtmuseum eröffnet. Es befindet sich gegenüber der Kirche St. Johannes Baptist am Marktplatz. Die neue Umgehungsstraßen und die Neugestaltung prägten das Areal der ehemaligen Seilfabrik neu.

Persönlichkeiten[ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] Elisabeth Peveling (1932–1993), deutsche Botanikerin Jan-Michael Richter (* 1966), deutscher Comiczeichner und -autor (aka Jamiri)Literatur[ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]Heimat- und Festbuch „Alt-Blankenstein“, 1926/27.Wikisource: Das Gedicht Der Gethmann’sche Garten zu Blankenstein aus dem Gedichtband Was die Ruhr mir sang (1909) von Heinrich Kämpchen Siehe auch[ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] Liste der Baudenkmäler in Hattingen Weblinks[ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]   Commons: Blankenstein (Hattingen)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Heimatverein Blankenstein e.V. Bürgergesellschaft Blankenstein e.V. Erich Kuß: Blankenstein–Hattingen: seine adeligen Häuser, der Amtsbezirk, der Gerichtsbezirk und die Rentei. Genealogie von Justiz und Verwaltung in märkisch-brandenburgisch-preußischer Zeit. München, 2013 online Erich Kuß (Hrsg.): Adam Otto von Viereck und R. Schlüter. Untersuchung des Justizwesens zu Amt Hattingen und Blankenstein 14. Juli 1714. München, 2013 online Einzelnachweise[ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] Rundgang durch Blankenstein Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8 , S. 216. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 112.  Stadtwappen von Hattingen Stadtteile von Hattingen

Blankenstein  | Bredenscheid-Stüter  mit  Bredenscheid und Niederstüter  | Hattingen-Mitte  | Holthausen  | Niederbonsfeld mit Balkhausen  | Niederelfringhausen  | Niederwenigern mit Dumberg  | Oberelfringhausen mit Fahrentrappe  | Oberstüter  | Welper  | Winz-Baak  mit  Winz , Baak und Rauendahl

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